Cloudflare Tunnel & Portainer

Zurück zum Homeserver-Überblick.

Zwei Infrastruktur-Services, die den Homeserver von außen erreichbar und von innen verwaltbar machen.


Cloudflare Tunnel

Macht ausgewählte Services über das Internet erreichbar, ohne Port-Forwarding oder eine öffentliche IP zu benötigen. Der Container baut eine ausgehende Verbindung zu Cloudflare auf – kein eingehender Traffic direkt zum Pi.

Setup

  • Image: cloudflare/cloudflared:latest
  • Command: tunnel --no-autoupdate run
  • Authentifizierung: Tunnel-Token als Umgebungsvariable
  • Netzwerk: Standard Docker Bridge

Welche Services sind exponiert?

ServiceSubdomainNotizen

Warum nicht alles über Tunnel?

Sensible Services wie Vaultwarden laufen bewusst nur über Tailscale. Der Cloudflare Tunnel ist für Services, die entweder öffentlich sein dürfen oder von Geräten erreichbar sein müssen, auf denen kein Tailscale läuft.


Portainer

Web-basierte Docker-Management-Oberfläche. Praktisch für schnellen Überblick über Container-Status, Logs und Ressourcenverbrauch, ohne SSH-Verbindung.

Setup

  • Image: portainer/portainer-ce:latest
  • Netzwerk: network_mode: host – Web-UI direkt über Host-IP erreichbar
  • Port: 9443 (HTTPS)
  • Volumes:
    • Docker Socket durchgereicht für Container-Management
    • Persistente Daten in ./portainer_data

Zugriff

Erreichbar im lokalen Netzwerk und über Tailscale. Passwort beim ersten Aufruf gesetzt.

Troubleshooting

  • Web-UI nicht erreichbar: Port 9443 offen? docker ps → Container läuft?
  • Container werden nicht angezeigt: Docker Socket korrekt gemountet? (/var/run/docker.sock)
  • Nach Pi-Neustart kein Login: Portainer hat einen Timeout für die Ersteinrichtung – Container ggf. neu erstellen